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Trotzdem
bedurfte es für Honey In The Stone noch weiterer Anstösse: »Vor
einiger Zeit bin ich wieder einmal nach Belfast zurückgekehrt. Habe
alte Freunde und Bekannte besucht und die Stationen meiner Kindheit und
Jugend Revue passieren lassen. Während dieser Reise kamen mir die Ideen
zu vielen Songs u.a. zu »For The Shame«, der Geschichte meiner
Tante May. May, eine herzensgute Frau wurde von ihrem mann - dem Bruder
meines Vaters - bis zu seinem Tode immer wieder geschlagen. Aber ihren Stolz
und die Fähigkeit zu lieben ließ sie sich dadurch nicht nehmen.
Der Song basiert auf der für Belfast und |
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Irland
so typischen Art, Erlebnisse aus der Vergangenheit in einerGeschichte zu
erzählen und so zu verarbeiten. Genau das habe ich bei vielen Songs
auf Honey In The Stone getan.« Die Texte waren fertig, die Melodien
im Kopf zurecht gelegt, was jetzt noch fehlte war der Mut ins Studio zu
gehen. Auf dem Kultur-Festival »Breminale« lernte Paul den ebenfalls
in Bremen lebenden kanadischen Produzenten und (Slide) Gitarristen Dave
Goodman kennen. Zwischen den beiden funkte es musikalisch sofort. So sehr
Goodman aber von Lindsay's Songs fasziniert und berührt war, so sehr
entsetzte den Perfektionisten das Gitarrenspiel. |